... wie alles begann
„Für wos is’n der Knopf do?“
So oder so ähnlich, um der Überlieferung zu glauben, waren die letzten Worte des kleinen Johannes Trummer aus Maxendorf.
Der Knopf war an einem Verstärker, im alten Kleinveitinger Proberaum angebracht. Und darunter stand: „DISTORTION“
Dem ersten verzerrten Ton aus seiner Gitarre folgte eine wahrlich geschichtsträchtige Verwandlung - aus dem Hannes wurde der „Froass“ und von nun an war die E-Gitarre seine treueste Begleiterin.

Aus war es mit Kirchenliedern, vorbei mit steirischen Gstanzln, der Metal hatte ihn infiziert!
Seine neue große Liebe konnte er dann bei den Bands „FORM A CHAIN“ und „RAW“ so richtig ausleben.


Fasziniert vom Metal-Fieber, und bald auch selbst angesteckt, war alsbald das Froass’sche Firmkind Werner „Hirschi“ Hirsch,

und ehe man sich versah, hatte er die Sticks in der Hand und bearbeitete fleißig das Schlagzeug.

Gleich war allen klar, ein Naturtalent hatte sich in den Proberaum nach Maxendorf verirrt, der Rhythmus schien ihm aus allen Poren zu dringen und von nun an wippten die Kühe der Umgebung im Double-Base Takt.
„VERRECK ATTACK“ sollte die Band heißen, denn verreckt klangen die ersten Proben, doch schon mit der ersten CD „DANGER“ zeigten die beiden ihr schier unerschöpfliches Potenzial.

Nach kurzem Intermezzo mit einem mehr oder minder begabten Keyboarder namens "Andi",

(eher minder als mehr ;-) - wir breiten den Mantel des Schweigens darüber), suchten sich die beiden jemanden für den Bass-Part, und wurden in der Person von Corinna „Coal“ fündig.

Nun konnte es losgehen mit Live-Auftritten.

Graz, Feldbach, Gleisdorf, Liezen, Deutschlandsberg, Judenburg usw. wurden bespielt, und die Fangemeinde wuchs mit jedem Auftritt - speziell das unorthodoxe Auftreten in steirischer Tracht oder in Maschinenring Overalls vermochte zu begeistern.

Bald wurde jedem klar, dass hinter VERRECK ATTACK mehr steckte als nur das unkonventionelle Auftreten. Kennerinnen und Kenner lobten immer wieder das versierte Gitarrenspiel, die wuchtige Double-Base und den treibenden Bass - auch „das Verweigern jeglicher Schubladisierung“ im Songwriting und Songaufbau vermochte zu beeindrucken.
Nach der Aufnahme der zweiten CD „ALONE AGAINST ALL“ und dem Videodreh zu „FEIN SEIN“ machten sich die Drei weiter auf, um durch Konzerte weiter an Bekanntheit zu gewinnen, und der Erfolg gab ihnen recht.

Doch „Coal“ wurde das stressige Bandleben bald zu viel, und so stellte sie überraschend den Bass in die Ecke, um sich wieder ihrer Ausbildung widmen zu können.
Aber die beiden Verbliebenen Hirschi Froass mussten nicht lange nach Ersatz suchen...
Der ehemalige „RAW“ Bassist Stefan "Gingi" Hödl,

ein langjähriger guter Freund, der sich ohnehin noch nicht in die Musikerpension verabschieden wollte, übernahm mit Freuden den Posten am Bass, und schon konnten die Proben von neuem beginnen.
Somit rücken Konzerte der Drei wieder in greifbare Nähe, ihr könnt gespannt sein, denn VERRECK ATTACK sind härter und schneller als je zuvor!
Massier deine Nackenmuskeln, denn wir sind schon bald auch in deiner Stadt...
Mehr Infos zur Reunion mit unsere Corinna folgen in Kürze...
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